Hemorrhoid banding using videoendoscopic anoscopy and a single-handed ligator: an effective, inexpensive alternative to endoscopic band ligation.
Dickey W, Garrett D.
Department of Gastroenterology, Altnagelvin Hospital, Londonderry, Northern Ireland, United Kingdom.
Am J Gastroenterol 2000 Jul;95(7):1714-6
- 39 Patienten – Grad 2 oder 3 Hämorrhoiden
- Videoendoskopische Anoskopie wurde durchgeführt, um eine bessere und vergrößerte Ansicht der Hämorrhoiden zu haben (inklusive Photoaufnahmen, wenn nötig)
- Abbinden unter Verwendung von KilRoid® – 1, 2 oder 3 Hämorrhoiden
- 34/39 (87%) hatten kein Wiederauftreten von Blutungen (3/34 wurden erfolgreich wieder behandelt, 1/34 hatte in Folge weiterhin Blutungen und 1/34 weitere Blutungen, die nicht in Zusammenhang mit Hämorrhoiden standen).
- Die Autoren folgern, dass die Durchführung einer videoendoskopischen Anoskopie mit KilRoid® eine effektive Methode ist, die deutliche Kostenvorteile im Vergleich zur endoskopischen Bandligatur bietet.
La legatura elastica delle emorrhoidi: Strumentazione “disposable” vs. strumentazione tradizionale
R. De Falco, C. Prota, P. Fabborcino, M.Cirillo
Special Department of Surgical Pathophysiology of the Digestive System; Faculty of Medicine and Surgery, “Frederico II” Naples.
Riv. It. Colonproct. 1995;14:97-102
- In dieser Studie wurden Patienten mit Hämorrhoiden entweder mit KilRoid® oder einem Barron-Mc Givney wiederverwendbaren Ligator behandelt.
- Die ist die größte Studie, bei der ein Einmalinstrument mit einem wiederverwendbaren Instrument verglichen wird.
- 179 Patienten wurden mit 479 Gummibandligaturen behandelt, 175 mit KilRoid® und 304 mit dem Barron-McGivney. Alle litten an Grad 2-3 Hämorrhoiden.
- Nach sechs Monaten wurden bei der Nachuntersuchung kein Unterschied in bezug auf Wiederkehren der Hämorrhoiden oder Komplikationen festgestellt.
- Ein Kostenvergleich zeigte, dass eine Behandlung mit Barron € 10,10 und mit KilRoid® € 10,95 kostet.
Die Autoren folgern, dass das Kosten-Sicherheits-Verhältnis mit KilRoid® besser ist, weil es den Patienten, den Operateur und das Pflegepersonal von ungewollten Infektionen schützt.